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Rede Phillipsburg 26.04.2015

Dr. Michael Wilk    AKU-Wiesbaden     www.aku-wiesbaden.info

 

Liebe Anwesende,

wir stehen hier um an das atomare Desaster von Tschernobyl zu erinnern. Die Kernschmelze am 26.4.1986 wurde damals als „sowjetische“ Katastrophe definiert, westliche AKW dagegen als technisch überlegen und sicher dargestellt. Doch spätestens mit dem Desaster von Fukushima im März 2011 wurde die Lüge von der Überlegenheit westlicher Technologie offenbar.

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Radioaktivität kennt keine Grenzen!
Unser Widerstand auch nicht!

350 Menschen demonstrierten am heutigen Sonntag in Philippsburg zum  29. Jahrestag der atomaren Katastrophe von Tschernobyl. Es gab nette Musik, Redebeiträge und viel Sonne.

Ich habe in meinem Redebeitrag die Kampagne gegen Atomtransporte in Hamburg vorgestellt, sowie die aktuelle Situation in Bure (der hoch strahlende Atommüll soll nach dem Willen der französischen Regierung hin) und in Flamanville (wo  ein AKW sich in Bau befindet und es sehr viele Probleme mit dem Porösen Beton und mit dem Stahl des Reaktordurckbehälters gibt) dargelegt.

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Harry Block, Vorstandsmitglied des BUND Mittlerer Oberrhein und Sprecher der kritischen Aktionäre bei der EnBW, wird sich in seiner Rede zur Situation von EnBW und ihr Atomkraftwerk von Philippsburg äußern.

Zur noch immer drohenden Kernschmelze durch den Weiterbetrieb des Atomkraftwerkes Philippsburg 2 kommt nun noch die Gefahr einer Konzernschmelze hinzu. Die EnBW fährt Verluste im hohen dreistelligen Millionenbereich ein. Milliarden wird der Abriss kosten und weitere Beteiligungsmillionen für Suche und Bau eines sicheren ‚End‘lagers auf hunderttausende von Jahren für hochstrahlende Brennelemente, welches es vermutlich jedoch nie geben wird. Das Sparen an der falschen Stelle kann jedoch sowohl beim laufenden Atomreaktor als auch beim Abriss verheerende Folgen nach sich ziehen.