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Anti-Atom-Initiative Karlsruhe

Philippsburg II abschalten - Atommüll stoppen - Die Anti-Atom-Initiative Karlsruhe stellt sich vor

Als die Nachricht durch die Presse ging, dass voraussichtlich erst im Jahre 2170 mit einem Endlager für radioaktiven Müll in Deutschland zu rechnen ist, und dass die von den vier großen Energiekonzernen eingestellten 36 Mrd. Euro für die „Entsorgung“ des Atommülls bei weitem nicht ausreichen werden, sondern dass mindestens 70 Mrd. Euro nötig sein werden, wovon die SteuerzahlerInnen dann 34 Mrd. Euro zu übernehmen hätten, wie ging es Ihnen da? Fühlten Sie sich machtlos, hoffnungslos und wütend?
Mehr dazu: Anti-Atom-Initiative Karlsruhe

Auftakttreffen "Castor Widerstand" in Karlsruhe am 16. Februar
Demo Heilbronn am 4. März

b_600_450_16777215_00_images_Karlsruhe_Neckar_castorfrei_demo-040317.jpgDer nächste Atommülltransport steht für 2017 in Baden-Württemberg an.
Seit 2005 drückt sich die EnBW erfolgreich um den Bau eines atomaren Standort-Zwischenlagers in Obrigheim und will stattdessen 2017 fünf unnötige und gefährliche CASTOR-Transporte mit 342 hochradioaktiven Brennelementen aus Obrigheim auf dem Neckar ins sogenannte Zwischenlager nach Neckarwestheim durchführen.

Unser Widerstand formiert sich, es hat sich ein Bündnis "Neckar-castorfrei" gegründet, Infos siehe www.neckar-castorfrei.de . Dort erhaltet ihr weitere Informationen zum geplanten Widerstand und Hintergrundinformationen. Bitte verbreitet diese Info über Facebook.

Widerstand lebt von Beteiligung, deshalb laden wir alle Interessierten
zu einem Auftakttreffen "Castor Widerstand" ein,
am Do. 16.02.17 um 20 Uhr im Roten Stern/Karlsruhe/Gewerbehof/2.OG
Bitte gebt uns Bescheid ob du/ihr zu dem Treffen kommt, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Solltet ihr Interesse haben, aber an dem Abend verhindert sein, dann schickt uns eine E-Mail an oben genannte E-Mail Adresse, damit wir euch auf dem laufenden halten und zum nächsten Treffen einladen können.

Beim Treffen werden wir über den derzeitigen Stand der Dinge berichten und dann gemeinsam diskutieren und absprechen was wir in KA konkret tun können um den Widerstand gegen den Atommülltransport zu unterstützen.

Um was geht es uns:
Der gefährliche Transport auf dem Neckar führt durch dicht bewohnte Gebiete mit insgesamt 18 Anliegergemeinden. Jeder Transport wird laut EnBW eine CASTOR-Fahrzeit von ca. 12 Stunden haben. Die Transportstrecke auf dem Neckar ist ca. 50 km lang und es gibt insgesamt 6 Schleusen und viele Brücken.
Ein Argument der EnBW für den Neckar war übrigens, dass bei den bisherigen Straßen-/Schienentransporten viele Störaktionen erfolgt sind. Dies sei bei einem Schiffstransport auf dem Neckar nicht möglich...

Die EnBW und das Umweltministerium versprechen wider besseren Wissens die rasche „grüne Wiese“ in Obrigheim, Neckarwestheim und Philippsburg. An diesen Standorten werden Atomkraftwerke abgerissen. Hunderttausende von Tonnen an radioaktiv belasteten Materialien, die über das sogenannte „Freimessen“ in den Wertstoffkreislauf kommen sollen, stellen eine gesundheitliche Gefährdung dar, indem sie beispielsweise im Straßenbau usw. verwendet werden sollen.
Keine Atommüllverschiebung – Bau eines Zwischenlagers in Obrigheim!

Weltweit gibt es kein einziges Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Trotzdem wird weiter Atommüll produziert! An allen Atomstandorten wird der jetzt dort lagernde Atommüll noch für viele Generationen bleiben. Die versprochene „grüne Wiese“ nach dem Abriss der AKWs und das „Verschwinden“ des Atommülls aus den bisherigen Zwischenlagern an den Standorten wird es nicht geben!

Wir rufen dazu auf, bereits jetzt im Vorfeld zu diesem sinnlosen CASTOR-Transport Protestaktionen entlang der geplanten Neckar-Transportstrecke durchzuführen, auf vielfältige Art und Weise die Ablehnung zu zeigen und zu visualisieren.
Kein Atommülltransport auf dem Neckar und anderswo -
Keine Atommüllverschiebung von Obrigheim nach Neckarwestheim!

Gründe die gegen diesen Castor Transport sprechen:
- Weiterhin laufen AKW obwohl man nicht weiß wohin mit dem Atommüll.
Deshalb ist unsere Forderung - sofortige Abschaltung.
Es gibt starke Zweifel an der Tauglichkeit des Lagers in Neckarwestheim, aus geologischen Gründen.
Den Atommüll aus Obrigheim nach Neckarwestheim zu transportieren ist nur eine Müllverschiebung aber keine Lösung des Problems.
Der Castortransport auf dem Neckar setzt die Bevölkerung einer unnötigen und großen Gefahr aus.
Deshalb, wer wenn nicht wir, kann und sollte sich diesem unsinnigen Transport entgegen stellen. Alle sind aufgerufen sich daran zu beteiligen, es braucht aber schon im Vorfeld Leute die das organisieren, bitte unterstützt uns, kommt und macht mit.

Info: am Sa. 04. März 2017 wird es eine Demo in Heilbronn geben, bitte vormerken.

Wann der Castortransport auf dem Neckar stattfindet weiß derzeit niemand, es kann aber ganz schnell gehen, die Leercastoren stehen schon in Neckarwestheim.

Atomausstieg sofort - keine weitere Atommüllproduktion!
Dezentrale und regenerative Energiewende jetzt!

www.neckar-castorfrei.de